Erziehen Sie Ihren Partner wie ein Haustier
Ehemänner und Männer im Allgemeinen sind wie kleine Kinder. Sie schmeißen Ihre Socken unter das Bett, stellen leere Dosen wieder zurück in den Kühlschrank und man muss ihnen vor dem Essen immer sagen, dass sie sich die Hände waschen sollen. Aber so ist es nun mal und so wird es auch immer sein. Bis jetzt, denn Schriftsteller Amy Sutherland wollte ihren Partner wie so eine Art Puppe in den Perfekten Ehemann verwandeln. Über ihre Strategien erfahren Sie mehr in ihrem Buch „What Shamu thought me“. Hier die wichtigsten Training Tipps.
Zu allererst erzählt sie uns, dass man den Ehemann genauso wie ein kleines Haustier trainieren sollte. Also hören Sie mal mit dem Nörgeln auf. Anstelle ihm sechs Mal am Tag zu sagen, dass er ein Schwein ist und den ganzen Tag über nichts macht (was die Autorin in dieselbe Kategorie der „Bestrafung“ ansieht“), sollten Sie ihn belohnen. Wenn er den Müll runter bringt oder am Morgen das Bett macht, sollten Sie ihn so sehr loben und ihm Komplimente machen, als ob er Moses wäre, und gerade das Wasser gespalten hätte. Als mein Freund beispielsweise heute Morgen seine Tasse in die Spülmaschine räumte und ich ihn ausgiebig lobte, guckte er mich wie aus allen Wolken fallend an und lächelte.
Sie sollten ihn Schritt für Schritt trainieren. Wenn er beispielsweise die Wäsche machen soll, dann erklären sie ihm alles ganz langsam, und wenn danach vielleicht ihr Lieblingspullover (von Calvin Klein, Schweineteuer) eingegangen ist, da er ihn zusammen mit den Handtüchern bei 60 Grad gewaschen hat….egal, loben Sie ihn einfach dafür, dass er das Waschmittel in die richtige Vorrichtung gegeben hat. Schauen Sie auf die kleinen Fortschritte und nicht auf die überwältigenden Endergebnisse. Naja, ich versuchte ruhig zu bleiben, was mir allerdings nicht viel weiterhalf…
Nun ja, diese Tipps mögen vielleicht für die Autorin sinnvoll sein, aber für mich ganz bestimmt nicht. Und wissen Sie was? Ich bin glücklich mit meinem Partner zusammen zu sein, auch wenn die komischen Dinge, die er am Tag macht, mich wirklich manchmal in den Wahnsinn treiben, würde ich ihn niemals ändern wollen. Genauso wie ich nicht will, dass er mich ändert. („Schatz, wenn du diese Woche keine neuen Schuhe kaufst, dann gibt’s ein extra Stück Kuchen für dich!“)
Bleibt also noch eine Frage: Wie kommt die Autorin auf so einen Blödsinn? Shamu im Buchtitel bezieht sich auf einen Wal aus dem Sea World in San Diego. Schamu war im Alter von 4 Jahren der zweite weibliche Wal der jemals gefangen wurde. Sie lebte nur weitere 6 Jahre, obwohl Wale in der Natur bis zu 50 Jahre und viele sogar 80 Jahre alt werden.
Sutherland beobachtete mit Tiertrainern die Wale und lernte viele interessante Details über die verschiedenen Techniken, um die Tiere zu bändigen. Mich persönlich beeindruckt es nicht im Geringsten. Nicht ohne Grund werden diese Tiere auch als Killerwale bezeichnet. Über neun Tonnen schwere Wale gehören nun mal in die freie Natur und nicht in kleinen Swimming Pools, um den Trainern irgendwelche Bälle zurück zu schmeißen. Also erwartet sie wirklich, dass ich den Geist meines Partners verändere, ihn kontrolliere und ihn dazu bringe, all das zu tun, was ich will? Wie so eine Art Gefangenschaft von Killerwalen? Nein, danke!
Was Sie und Ihr Partner brauchen ist Urlaub. Und wenn Sie die faszinierende Unterwasserwelt kennen lernen möchten, dann besuchen Sie doch einfach das Ozenarium in Lissabon. Unzählige tropische Fische, aber keine Killerwale. Mieten Sie sich die komfortablen und kostengünstigen Appartments in Lissabon und verbringen Sie einen einzigartigen Aufenthalt in der bezaubernden portugiesischen Hauptstadt.




